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Wecker Testbericht Geemarc Sonic Bomb

Wer morgens schwer aus dem Bett kommt und vielleicht sogar schon mehrere Wecker aufgestellt hat, sollte einmal den Sonic Bomb der Firma Geemarc ausprobieren. Er weckt nicht sanft, aber er weckt auf jeden Fall! Mit dem Vibrationskissen rüttelt er sogar den größten Langschläfer wach. Gegen ein Ausschalten und Weiterschlafen kann aber selbst er sich nicht wehren.

In diesem Wecker Test des Geemarc Sonic Bomb bringen wir in Erfahrung, ob sich ein Kauf des etwa 30€ (Stand Dezember 2012) teuren Digitalweckers lohnt.

Geemarc Sonic Bomb Test

Zusammenfassung und Video Testbericht

Unser Video Test des Geemarc Sonic Bomb zeigt Ihnen das Design und die Bedienung des Produktes an sich. Außerdem führen wir einen Funktionstest mit dem beiliegenden Vibrationspad, welches unter das Kopfkissen gelegt werden kann, durch.

Lieferumfang und erster Eindruck

Nach dem Öffnen der - auf Grund des Logos - ziemlich auffälligen Verpackung treffen wir auf einen schwarz-roten und bereits gefährlich aussehenden Digitalwecker, seinem Netzstecker und das beiliegende Vibrationspad.

Der Geemarc Sonic Bomb macht einen gut verarbeiteten Eindruck - es besteht zwar nur aus Plastik, doch wackeln und knarzen die Knöpfe nur gering. Vom beiliegenden Vibrationskissen sind wir vorerst noch nicht überzeugt, ist es doch ziemlich groß und aus hartem Kunststoff gefertigt. Wir fragen uns, ob es nicht unangenehm ist, mit dem Kopfkissen darauf zu schlafen.

Eine Bedienungsanleitung ist beigelegt, man kommt allerdings auch sofort intuitiv mit dem Wecker und seiner Steuerung klar.

Packungsinhalt Geemarc Sonic Bomb

Anschließen und Einrichten des Weckers / Bedienung

Der Sonic Bomb soll mit dem 230V Netzstecker betrieben werden. Die 9V Blockbatterie ist wie vom Hersteller beschrieben dazu da, Stromausfälle zu überbrücken und die Uhr- und Weckzeit zu speichern - und das tut sie auch in unserem Test. Also schließen wir den Digitalwecker an die Steckdose an, verbinden das Vibrationskissen noch mit der Rückseite des Weckers und können alle Funktionen nutzen.

Die Uhrzeit muss manuell eingestellt werden - ein Funkmodul wäre uns natürlich lieber gewesen. Doch das Einstellen der Uhr- und Weckzeit funktioniert ganz einfach. Durch das Gedrückhalten der Taste „Time” wird signalisiert, dass man gerne die Uhrzeit einstellen möchte, was man dann durch Drücken der Tasten „Hour” und „Min” machen kann.

Ebenso funktioniert das Einstellen der gewünschten Weckzeit, es wird statt der Taste „Time” die Taste „Al.Set” gedrückt. Mit dem Schalter an der linken Seite kann dann die gewünschte Weckfunktion (nur Klingeln, nur Vibration oder beides kombiniert) eingestellt werden. Und das war's auch schon - mehr kann und braucht dieser Wecker auch gar nicht.

Batteriefach zur Stromausfallüberbrückung des Geemarc Sonic Bomb

Möglichkeiten und Funktionen

Das Konzept ist gut durchdacht - anhand einer Leuchte auf dem LCD-Display lässt sich erkennen, ob der Wecker „scharf” gestellt ist. Und um ihn nicht jeden Abend auf's Neue stellen zu müssen, wird der Alarm nicht durch ein Verschieben der Weckfunktionen-Taste ausgestellt, sondern durch einen extra Knopf „Al.Off” - sodass der Sonic Bomb auch gleich für den nächsten Tag gerüstet ist.

Die Displayhelligkeit lässt sich in zwei Stufen regeln - wobei schnell klar wird, dass der Hersteller hier zwei willkürliche Stufen gewählt hat. Menschen, die aufgrund hellen Lichts Probleme beim Einschlafen haben, ist auch mit der dunkleren Stufe nicht wirklich geholfen, allen anderen dürfte es egal sein ob ihr Wecker nun ein paar Lumen heller oder dunkler leuchtet.

Die Snooze-Funktion (Aufschieben des Alarms um x Minuten nach hinten) ist standardmäßig auf 9 Minuten eingestellt, kann aber zwischen 1 und 30 Minuten verändert werden. Der große Knopf verleitet Langschläfer dazu, lieber dort zu drücken, als den Alarm komplett abzustellen. Ob das gut oder schlecht ist, wissen wir nicht - denn wer den Wecker zwei Mal am Morgen abbekommt, der steht dann auch wirklich auf.

Bedienung und Funktionen des Geemarc Sonic Bomb

Der Weckton - 113 Dezibel?!

Die stufenlos regelbare Lautstärke von bis zu 113 Dezibel (Herstellerangabe) soll auch dem größten Langschläfer Beine machen. In der aktivierbaren Testfunktion des Weckers probieren wir es aus - und sind überzeugt davon: Wer mit diesem Wecker nicht wach wird - der ist bereits tot (oder taub). In den Amazon Bewertungen finden wir eine Person, die sogar mit Oropax von diesem Wecker geweckt wurde. Eine extreme Lautstärke und die ebenfalls anpassbare Tonhöhe des Wecktons (siehe Videotestbericht) sorgen definitiv dafür, dass jeder Schlafende wach wird - möglicherweise sogar andere Schlafende im Haus oder im Nachbarhaus.

Das Vibrationskissen

In unserem ersten Test springt uns das angeschlossene Vibrationskissen entgegen. Wir sind erstaunt über die Wirkung des recht schweren Kunststoffteils. Im Wechsel zum Klingeln des Wecker vibriert es zwei bis drei Sekunden lang. Entgegen der Erwartungen ist es unter unserem Kopfkissen im Ruhezustand nicht mehr zu spüren, was aber wohl zu großen Teilen am verwendeten Kissen liegt. In Aktion ist es aber selbst unter die Matratze gelegt, noch deutlich spürbar und wir fühlen uns im Schlaf gestört.

Die Lichtblitze

Wer das rhythmische Aufblinken dreier LEDs als Lichtblitz bezeichnen mag, wird auch mit dieser Werbebotschaft zufrieden sein. Sie sind ein nettes, zusätzliches Gimmick, welche den Wecker noch gefährlicher aussehen lassen. Doch haben wir beim Losgehen des Weckers stets andere Sorgen, als die schön blinkenden Lichter zu betrachten.

Praxistest und Fazit

Der Wecker-Hersteller Geemarc wirbt mit extremer Lautstärke von 113 Dezibel, Lichtblitzen und einer Vibration, die auch einen Langschläfer förmlich aus dem Bett hebt. Somit entspricht er eigentlich genau dem nicht, was im Gedankenexperiment der WeckerWelt beschrieben wird - den Körper langsam und sanft aus dem Schlaf holen um den Einstieg in den Tag so entspannt wie möglich zu machen. Doch manche Menschen können oder wollen es nicht anders - und für sie ist der Geemarc Sonic Bomb genau das Richtige.

Vibrationskissen des Geemarc Sonic Bomb

Einige Nächste und aufregende Morgen später kommen wir zu folgendem Fazit: Wer es mag, morgens aus dem Schlaf geschreckt und gerüttelt zu werden, ist mit dem Geemarc Sonic Bomb bestens bedient. Meist wachen wir auf und sind in der Hektik zu faul, den Alarm komplett auszuschalten und „schlummern” lieber noch eine Runde. Doch kaum auf die andere Seite gedreht ist die Angst, dass der Wecker das zweite Mal richtig loslegt, mit dabei und hindert am Wieder-Einschlafen. Und als uns das nächste Mal das Kopfkissen fast wegspringt, stehen wir auf, in der Hoffnung, bald wieder einen gemütlicheren Lichtwecker testen zu dürfen.

Wer also einen lauten Wecker braucht, der einen definitiv wachrüttelt, sollte sich den Geemarc Sonic Bomb einmal genauer anschauen. Mit knapp 30 Euro (Stand Dezember 2012) bietet er zwar nicht die riesige Auswahl an Funktionen, jedoch ein sehr gutes Preis-Leistungs- Verhältnis.

Falls Sie dem vorgestellten Wecker direkt testen möchten, nehmen Sie doch das 14-tägige Rückgaberecht bei Käufen auf Amazon.de in Anspruch. Sie finden den Geemarc Sonic Bomb direkt hier.

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